Tipps für Schwedenreisende

Weitere Fragen beantworte ich gerne :) 
  • in Schweden sind es die gleichen Steckdosen wie in Deutschland. -> keine Adapterprobleme
  • wenn ihr nach eurer Ankunft Magenprobleme bekommt liegt es vielleicht an der Laktose, selbst wenn man in Deutschland keine Probleme hatte. Hier ist einfach viel mehr Milchpulver (im Schulessen) und Milchprodukte allgemein im Essen enthalten.
  • Körperpflege Produkte sind extrem teuer. Bringt am Besten eure Lieblingsprodukte mit. Basic Shampoos etc kann man einigermaßen erschwinglich im Supermarkt kaufen.
  • Stellt euch auf weite Distanzen ein. Die Bevölkerungsdichte in Schweden ist um einiges geringer als in Deutschland und das merkt man auch.
  • Außerdem sind in Südschweden ungefähr 30% der Einwohner nicht in Schweden geboren.
  • Nur damit ihr nicht enttäuscht werdet: IN SÜDSCHWEDEN GIBT ES KEINE ELCHE!
  • Der allgemeine Schwede ist eher zurückhaltend gegenüber 'Fremden'. Geht sehr gerne auf sie zu.. passt aber dabei auf ihnen nicht auf die Zehen zu treten ;)
  • Wenn ihr aus Europa kommt braucht ihr an stelle eines Visas eine Aufenthaltsgenehmigung für 'Studierende'. Das Formular dazu bekommt ihr vor Ort und muss einfach ausgefüllt und an die Einwohnerbehörde geschickt werden. Überhaupt kein Problem.
  • In Schweden spricht wirklich jeder mehr als fließend Englisch. Verständigung auch wenn ihr noch kein Schwedisch könnt ist also auch überhaupt kein Problem.
  • Schweden können singen, aber nicht tanzen.
  • Nach dem Essen bedankt man sich in Schweden bei dem der gekocht hat: "Tack för maten" 
  • Verschwendet keinen Platz an deutsche Bücher. Ihr werdet sie nicht lesen, da euch das Deutsch verwirren wird :)
  • Zumindest hier wird mit dem deutschen-3.Reich-Hintergrund sehr locker umgegangen. Nehmt auf keinen Fall Witze darüber persönlich oder als Beleidigung auf. Dieses Thema ist bei Schwedischen Jugendlichen sehr beliebt um dumme Späße zu machen.
  • Über die verschiedenen Dialekte hier braucht ihr euch eigentlich keine Sorgen machen. Da alle in eurem Umfeld ja sowieso den gleichen Dialekt sprechen :) Allerdings kann es sein, dass ihr am Anfang Probleme habt alle Schweden gleich gut zu verstehen. Z.B ältere Leute (die sprechen wirklich noch Dialekt^^) oder Männer (die nuscheln hier nämlich gerne mit tiefer Stimme halblaut in ihr Bärte ;) oder andere Schwedisch-Fremdsprachler (da sie ganz eigene Dialekte haben).
  • Einer der Dinge, die sich in eurem Alltag zu Deutschland wahrscheinlich ändern werden sind, längere Schultage mit einer Lunchpause und die Zweite warme Mahlzeit des Tages 'Middag' am Abend, wenn ihr dann nach Hause kommt. Dabei ist die ganze Familie versammelt, was Schweden sehr sehr wichtig ist. Ansonsten könnt ihr eueren Alltag natürlich wie auch in Deutschland den Möglichkeiten entsprechend selbst gestalten.
  • Andere Austauschschüler können sehr wichtige Stützen und gute Freunde sein! Es kann gerade am Anfang schwer sein hier Anschluss zu finden. Es ist also auf keinen Fall falsch oder bedeutet auch keinesfalls ein Art von Scheitern, wenn ihr Zeit mit anderen in der selben Situation verbringt. Aber natürlich solltet ihr euch auch bemühen "Einheimische" Freundschaften zu schließen.

 

Die unten genannten Fakten beruhen auf meinen Erfahrungen. Da aber jeder Austauschschüler sein Jahr auf völlig eigene Art und Weise erlebt, könnten einige Punkte für euch völlig anders aussehen.

1 Kommentar:

  1. Anonym27/6/14

    Vielen Dank für die Tipps, die werde ich bestimmt nochmal durchlesen während meinem Auslandsjahr :).

    Samira

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